Kindesglück & Lebenskunst

Unterstützung für Familien in schweren Lebenskrisen und Trauer im Kreis Pinneberg

Kekke Kids gehen an den Start

Am 31. März startet die Selbsthilfegruppe für Kinder und Jugendliche mit krebskranken Eltern / Es werden noch Fahrer gesucht

HOLM/WEDEL Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, werden zwangsläufig auch die Kinder in Mitleidenschaft gezogen. Am Dienstag, 31. März, startet eine neue Selbsthilfegruppe für Jungen und Mädchen vom Kindes- bis Teenager-Alter. Geleitet wird „Kekke Kids“ von Evelyn Zimmermann-Uhlenbusch, die in einem 14-tägigem Rhythmus Raum für Gespräche, aber auch einfaches Fröhlich sein anbietet. „Kekke Kids“ ist das dritte Standbein der Inititative, die von Dörthe Bräuner und Leena Molander aus Holm gegründet wurde und inzwischen unter dem Vereinsnamen „Kindesglück & Lebenskunst“ firmiert. Die zweistündigen Treffen finden ab 16.30 Uhr in Wedel statt, und zwar im neuen Familienzentrum der DRK-Kita Spatzennest, Buchsbaumweg. Wer mitmachen möchte, kann einfach bei Bräuner oder Molander anrufen. Dann gibt es mit Zimmermann-Uhlenbusch ein Erstgespräch, in dem die familiäre Situation abgeklopft wird. Die Physio- und Tanztherateutin hat eine zweijährige Ausbildung zur Trauerbegleiterin sowie systemische Familien-Beraterin absolviert. Seit sechs Jahren begleitet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Abschiedsprozessen. „Da habe ich ganz viel Erfahrung“, sagt Zimmermann-Uhlenbusch. Während der Treffen können die Kinder und Teenager Gleichgesinnte treffen, die die Lebenssituation kennen. „Dort können sie ihren Gefühlen Raum lassen, auch ihrer Fröhlichkeit, alles hat seinen Platz“, sagt Zimmermann-Uhlenbusch. Gefördert wird das Projekt finanziell durch die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK), Unterstützung gibt es zudem von Wedels DRK-Vorsitzenden Josef Musil und Schriftführerin Jutta Kross. Dennoch werden Spenden benötigt, und auch ehrenamtliche Zeitspender gesucht, beispielsweise für Fahrdienste, denn die Kinder kommen auch aus Uetersen und Elmshorn.

Andrea Stange

Die Initiatorinnen sind telefonisch zu erreichen. Dörthe Bräuner unter (01 51) 22 72 63 47 und Leena Molander unter (01 51) 22 72 49 06.

veröffentlicht am 13. März 2015


Vorherige News

Nächste News