Kindesglück & Lebenskunst

Unterstützung für Familien in schweren Lebenskrisen und Trauer im Kreis Pinneberg

„KEKK Cares“ sucht Familienpaten

UN_20150209Holm/Uetersen/Elmshorn (tp). Einen Aufruf starten Dörthe Bräuner und Leena Molander von der Selbsthilfegruppe „Krebskranke Eltern kleiner Kinder“ (KEKK). „Wir suchen dringend Menschen, die sich als Familienpaten engagieren wollen“, so die Holmerinnen. „Besonders in den Städten Uetersen und Elmshorn können wir gut Unterstützung gebrauchen.“
Denn neben der sich alle 14 Tage treffenden Selbsthilfegruppe gibt es noch das Projekt „KEKK Cares“. Paten gehen in die Familien, in denen ein Elternteil erkrankt ist. Sie entlasten so die Erwachsenen, die sich ohnehin mit vielen Problemen konfrontiert sehen.
Wenn ein Elternteil die Diagnose Krebs erhält oder von einer anderen lebensbedrohlichen Erkrankung betroffen ist, gerät das normale Familienleben aus den Fugen. Eltern, die schwer erkranken, werden nicht nur mit den Ängsten um die eigene Gesundheit konfrontiert, sondern auch noch mit Sorgen um die Kinder und die gesamte Familie belastet.
„Die Mädchen und Jungen kommen in dieser schwierigen Familiensituation oft zu kurz“, so Leena Molander. Die ehrenamtliche Familienpaten betreuen stundenweise die Kinder. Sie machen zum Beispiel mit ihnen Schularbeiten, gehen in den Tierpark oder haben einfach nur ein offenes Ohr. In dieser Zeit können die Erwachsenen zum Beispiel Arzt- oder Therapietermine wahrnehmen.
Kreisweit in zehn Familien sind derzeit Helfer eingesetzt. Koordiniert wird der Einsatz von Dörthe Bräuner und Leena Molander, die vor kurzem für die gesamten KEKK-Aktivitäten den Verein „Kinderglück & Lebenskunst“ gründeten. Wer sich als Pate engagieren will, bekommt eine Aus- und Fortbildung. Bei Fragen oder Problemen stehen die Leiterinnen oder eine andere Ansprechperson zur Verfügung.
Die Paten bestimmen selbst das Maß ihres Einsatzes. Dörthe Bräuner berichtet, dass sich manche Helfer nach einer Betreuung erst einmal eine Auszeit nehmen.
Kontakt kann telefonisch unter 01 51/22 7263 47 (Dörthe Bräuner) und 01 51/22 7249 06 (Leena Molander) aufgenommen werden.

Originalartikel

veröffentlicht am 9. Februar 2015


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